Vollbiologische SBR-Kläranlage "BioQuick"

Technische Kläranlage nach dem modernen SBR-Verfahren,
als 2-in-1-Kompaktanlage, als Kompaktanlage und als Nachrüstsatz

NEU! SBR "BioQuick 2 in 1"

Vollbiologische Kleinkläranlage nach dem SBR-Verfahren mit im Vorklärbehälter integriertem Reaktorbehälter
Erweiterte allge. bauaufsichtliche Zulassungs-Nr.Z-55.3-77


Bautechnische
Zulassung


Silbermedaille
auf der int.
Erfindermesse
Genf 2005
Ausstattung

Die Anlage besteht aus zwei Behältern, einem Innenbehälter (Reaktor) und einem Außenbehälter. Im Ringraum zwischen den Behältern ist das Vorklär- und Puffervolumen eingeordnet. Das Kernstück bildet der SBR-Einbausatz mit schwimmender Belüftungsturbine und Klarwasserpumpe, geführt am Medienrohr der Überschussschlammpumpe. Die Befüllung der Vorklärung erfolgt im freien Gefälle am Zulaufstutzen der Anlage. Die Befüllung des Reaktors aus der Vorklärung/Puffer wird durch eine kommunizierende Röhre ohne zusätzliche Pumpe realisiert. Die Steuerung der Anlage erfolgt über ein SPS-Modul der neuesten Generation mit Displayanzeige der Betriebszustände, Fehlermeldungen und Stromausfallanzeige. Über eine FI-gesicherte Steckdose wird die Anlage per Stecker angeschlossen. Ein einziges Systemkabel verbindet Steuerung und SBR-Einbausatz.

Vorteile und Hinweise Vom Kunden und Betreiber der Anlage sind folgende Leistungen zu erbringen:

SBR "BioQuick"

Vollbiologische SBR-Komplettanlagen mit Vorklärung und Reaktorbehälter aus PE
Bautechnische Zulassung Zulassungsnummer Z-5.3-77

"BioQuick" 4

Ausstattung Hinweise + Vorteile

Die vier wichtigsten Schritte beim SBR-Verfahren

(dargestellt an der "BioQuick" 8)

Beschickung

Die Anlage besteht aus drei Kunststoffbehältern:
Vorklärbehälter A, Pufferbehälter B und dem Reaktorbehälter C. Das Abwasser wird über einen Zulaufstutzen (1) dem Vorklärbehälter A zugeführt. Die absetzbaren Stoffe des häuslichen Abwassers setzen sich dort nach unten ab und die aufschwimmenden Stoffe werden durch ein Tauchrohr (2) zurückgehalten. Das von den Feststoffen mehrheitlich befreite Abwasser gelangt nun im freien Überlauf in den Pufferbehälter B. Wird in diesem Behälter das obere Niveau erreicht, dann fördert die Pumpe (3) das Abwasser in den Reaktorbehälter C, bis in diesem das obere Niveau erreicht wird.

Belüftung

Der bis zum oberen Niveau gefüllte Reaktorbehälter C wird nun durch ein Tellerbelüftungssystem (4) von unten mit Luft belüftet. Dabei werden die im Abwasser gelösten organischen Stoffe durch die Mikroorganismen biologisch abgebaut und der Ammoniumstickstoff zu Nitrit und Nitrat oxidiert. Die Belüftungszeiten und -intervalle richten sich nach der Schmutzfracht im zugeführten Abwasser und können über die Steuerung angepasst werden.

Sedimentation

Nach der Belüftung erfolgt die Absetz- oder Sedimentationsphase. Dabei setzt sich die Biomasse in mehr oder weniger großen Flocken am Boden ab. Es kommt zur Ausbildung einer Klarwasserzone. Durch die Sauerstoffverarmung wird nun durch fakultativ heterotrophe Bakterien der Nitratsauerstoff genutzt und dabei die Nitratverbindungen zu Stickstoff abgebaut. Die Sedimentationszeiten richten sich ebenfalls nach den jeweils vorliegenden Betriebsbedingungen.

Entleerung

Jeder Behandlungszyklus wird abgeschlossen durch die Entleerungsphase. Dazu wird nach einer mindestens einstündigen Absetzphase über die Entleerungspumpe (6) zeit- und niveauabhängig die Klarphase in den Kläranlagenablauf (7) abgepumpt und von dort über einen Probe- und Kontrollschacht zum Vorfluter, zum öffentlichen Kanal oder zur Versickerung geleitet. Der in dieser Prozessstufe anfallende Überschussschlamm wird periodisch via Pumpe (5) in den Vorratsbehälter gepumpt


Bezeichnung Einwohner (E) Volumen m³
    Vorklärung Puffer Reaktor Total
"BioQuick" 4 4 2 - 2 4
"BioQuick" 8 8 2 2 4 8
"BioQuick" 12 12 4 2 4 11
"BioQuick" 16 16 4 4 4 12
"BioQuick" 20 20 5 5 5 15

zum Seitenanfang